Zu den heute veröffentlichten Überlegungen des Senats zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit der Schulkinder erklärt die sportpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Martina Kaesbach:
“Sicher ist es sinnvoll, den Schulschwimmunterricht auf die Grundschule zu konzentrieren. Auch die Schwimmnachhilfe kann dazu beitragen, dass Schulkindern die Angst vor dem Wasser genommen wird. Für die FDP-Fraktion ist dies allein aber kein Konzept, dass den erheblichen Problemen entgegenwirkt: Nur 30 Prozent der Viertklässler können sicher schwimmen. Das hat zuletzt die Schriftliche Kleine Anfrage der FDP-Fraktion vom 13.März 2012 (Drs. 20/3477) offengelegt. Deshalb brauchen wir ein umfassendes Konzept zum Schulschwimmen, das diesen Namen auch verdient.
Dazu gehört zuallererst die frühkindliche Wassergewöhnung: Experten waren sich bei der Anhörung im Schulausschuss zu diesem Thema am 23.März 2012 einig, dass die Schwimmfähigkeit maßgeblich von der Sicherheit der Kleinkinder im Wasser abhängt. Klar wurde auch, dass der Schwimmunterricht möglichst früh beginnen sollte. Die FDP-Fraktion fordert die Implementierung der Wassergewöhnung in die Bildungsrichtlinie für die Kitas sowie die Einführung des Schwimmunterrichts schon ab der 2. Klasse. Unsere Fraktion hat dazu einen Antrag mit einem umfassenden Maßnahmenkatalog zum Ausbau der Schwimmfähigkeit der Schüler und der Gewöhnung der Kleinkinder ans Wasser in die Bürgerschaft eingebracht (Drs. 20/1050).”







